LEADER: Grazer Bergland

Regionales Profil: Kunst & Kultur

Die Kunst- und Kulturszene in der LEADER Region Grazer Bergland ist umfangreich und vielfältig. In der Herstellung einer Verbindung und in neuen Formen von Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen kulturellen Bereichen liegt enormes Potential für eine umfassende Identifizierung mit der Region und eine einhergehende Stärkung – vor allem in gelebter Vernetzung zwischen den Expert:innen der Kunst- und Kulturszene.

LE 2023-2027
Projektträger:in

Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH | LAG Grazer Bergland
Durchführung

20.03.24 bis 15.10.24
LEADER-Förderung

€ 5.198,40 | Förderfähige Gesamtkosten: € 6.498,00

Projektbeschreibung

Entwicklung eines Regionalen Profils für Kunst und Kultur in der LEADER Region Grazer Bergland

Die Kunst- und Kulturszene in der LEADER Region Grazer Bergland (vormals Graz-Umgebung Nord) ist umfangreich und vielfältig. In der Herstellung einer Verbindung und in neuen Formen von Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen kulturellen Bereichen liegt enormes Potential für eine umfassende Identifizierung mit der Region und eine einhergehende Stärkung – vor allem in gelebter Vernetzung zwischen den Expert:innen der Kunst- und Kulturszene. Dafür können Zusammenkünfte bei Workshops durch das Kennenlernen unterschiedlicher Akteur:innen einen sehr guten Grundstein legen. Bei diesem Projekt wird durch einen breiten Beteiligungsprozess im Bereich Kunst und Kultur ein regionales Profil (Profilierung der Kunst und Kultur Szene) für die LEADER Region Grazer Bergland mit konkreten Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Basierend auf der Kulturstrategie 2030 des Landes Steiermark wird ein breiter Beteiligungsprozess im Rahmen von moderierten Workshops zur Entwicklung (Profilierung) eines Regionalen Profils für Kunst und Kultur in der LEADER Region Grazer Bergland durchgeführt. Beteiligt sind alle Institutionen aus Hochkultur, Volkskultur und freier Szene in den Gemeinden Deutschfeistritz, Frohnleiten, Gratkorn, Gratwein-Straßengel, Übelbach und Peggau.

Austausch über die Expertise, Kompetenzen und Stärken in existierenden Projekten und Kooperationen vor Ort, anhand derer ganz konkret über die Zukunft der Region diskutiert wurde. Welche Brücken sind für die „kulturelle Nahversorgung“ samt lokalen und überregionalen Beiträgen zu schlagen? Wie sehen die generationsübergreifenden Brücken aus? Welche Vertiefungen brauchen die konkreten Themen im Kulturbereich selbst? Wie können sie besser nach außen vermittelt und neue Besucher:innen erreicht werden?

Das vorliegende Projekt wird  mit der Abteilung 9 Kultur, Europa, Sport des Landes Steiermark abgestimmt. Der im Projekt definierte Beteiligungsprozess wird als wirkungsorientierte Maßnahme auf lokaler Ebene betrachtet. Ziel ist der Aufbau von Netzwerken sowie die maßnahmenbezogene Umsetzung zur Profilierung im Sinne der Kulturstrategie 2030. Es ist wichtig zu betonen, dass dieser Prozess keinerlei Konkurrenz zu den aktuell laufenden Fokusgruppen darstellt, sondern ergänzend zu diesen agiert.

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Effekte & Ziele
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Ergebnisse
Effekte & Ziele

Zielsetzung: Beteiligungsprozess, Netzwerkaufbau und Profilierung – Zusammenarbeit fördern, Bewährtes mit Neuem verbinden, Stärken stärken, Zusammenfassung als Ergebnispapier mit weiterführenden Maßnahmen 2024 bis 2030

  • Das Projekt leistet einen positiven Beitrag zur Fokussierung.
  • Das Projekt unterstützt den sozialen Zusammenhalt in der Region.
  • Das Projekt schafft etwas Neues in der Region.
  • Das Projekt schafft die Basis für regionale Kooperationen.
  • Das Projekt legt einen Schwerpunkt auf die Barrierefreiheit in der Öffentlichkeitsarbeit.
Ergebnisse

Das Projekt in der LEADER-Region Grazer Bergland verfolgte das Ziel, die Kunst- und Kulturszene der Region sichtbar zu machen und zu stärken.

Die Kulturlandschaft des Grazer Berglands ist vielfältig und bietet in ihrer Breite enormes Potenzial für die Entwicklung gemeinsamer Identitäten und neuer Formen der Zusammenarbeit. Vor diesem Hintergrund wurden Workshops initiiert, die es den Kunst- und Kulturschaffenden ermöglichen sollten, miteinander in Kontakt zu treten, Netzwerke aufzubauen und konkrete Handlungsempfehlungen für die Zukunft zu erarbeiten.

Dieses Vorhaben wurde im Einklang mit der Kulturstrategie 2030 des Landes Steiermark durchgeführt. Projektdurchführung und Beteiligung Im Rahmen eines breiten Beteiligungsprozesses fanden vier moderierte Workshops statt, an denen 35 Vertreter:innen aus den Bereichen Hochkultur, Volkskultur und freier Szene der Gemeinden Deutschfeistritz, Frohnleiten, Gratkorn, Gratwein-Straßengel, Übelbach und Peggau teilnahmen. Abgerundet wurde der Prozess am 2. Oktober 2024 mit einer Ergebnispräsentation im Sensenwerk Deutschfeistritz.

Die Ergebnisse und Erkenntnisse wurden in einem umfassenden 52-seitigen Ergebnispapier zusammengefasst. Ergebnisse der Workshops und Erkenntnisse Im Zentrum der Workshops stand die Analyse der kulturellen Vielfalt des Grazer Berglands, die Diskussion über bestehende Herausforderungen und die Identifikation von Potenzialen für eine intensivere Vernetzung der lokalen Akteur:innen. Die Teilnehmenden erarbeiteten konkrete Vorschläge zur Schaffung eines kulturellen Profils für die Region und entwickelten Maßnahmen, die eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und den Kulturschaffenden fördern sollen.

Wesentliche Punkte waren:

  • Netzwerkbildung: Ein zentraler Erfolg des Projekts war die Schaffung eines nachhaltigen Netzwerks, das auf Kooperation und Vertrauen basiert. Die Teilnehmer:innen einigten sich darauf, bestehende Veranstaltungen besser zu koordinieren und gemeinsame Plattformen zu schaffen.
  • Generationenübergreifender Austausch: Der Austausch zwischen Kulturschaffenden verschiedener Altersgruppen und Kunstsparten wurde als bereichernd empfunden. Der Grundsatz „Bewährtes mit Neuem verbinden“ wurde als zukunftsweisende Leitlinie definiert.
  • Kulturelle Nahversorgung und Brückenbau: Die Bedeutung der kulturellen Nahversorgung wurde hervorgehoben. Hierbei wurden konkrete Brücken zwischen lokalen und überregionalen Beiträgen thematisiert.

 

Präsentation und Ausblick

Die Abschlusspräsentation verdeutlichte den Anwesenden die Wichtigkeit und den Erfolg des Projekts. Insbesondere die Idee, eine regionale Kulturdrehscheibe als Serviceeinrichtung zu etablieren, stieß auf positive Resonanz. Diese Drehscheibe soll künftig als Zentrum für kulturelle Initiativen dienen und den Austausch weiter fördern. Das Projekt verdeutlichte auf eindrucksvolle Weise, dass Kunst und Kultur im Grazer Bergland nicht nur geschätzt, sondern als essenzieller Bestandteil der regionalen Identität wahrgenommen werden.

Die positive Resonanz und das hohe Engagement der Teilnehmenden unterstrichen das starke Interesse daran, das kulturelle Profil der Region weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit langfristig auszubauen. Dieses Vorhaben markierte somit einen wichtigen Schritt, um die Kunst- und Kulturszene im Grazer Bergland zu stärken und zukunftsweisende kulturelle Strukturen zu etablieren. Das engagierte Mitwirken der Akteur:innen lässt zudem auf eine nachhaltige Weiterentwicklung und Vertiefung der kulturellen Vernetzung in der Region hoffen.

Ansprechperson

Mag.a (FH) Stefanie Schmid, MBA
+43 664 41 17 311
leader@grazerbergland.at

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