Lebensraum + Qualitätsstandorte

IUC – International Urban Cooperation

Das EU-Förderprogramm IUC unterstützt die Erreichung gemeinsamer politischer Ziele zur Stadt- und Regionalentwicklung in Form einer weltweiten City to City Cooperation. Für das City Pairing wurde Graz und der Steirische Zentralraum mit Ibagué (Kolumbien) zusammengeschlossen. Darauf folgten Besuche in die jeweilige Region und das Erarbeiten von themenspezifischen Aktionsplänen.

KONTAKT

Anna Lampl
T. +43 664 2847545
lampl@zentralraum-stmk.at

Projektträger
Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH
Projektlaufzeit
2017 bis 2018
Finanzierung
IUC

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IUC Visit Ibagué, Tolima
Präsentation Ibagué
IUC Visit Steirischer Zentralraum

Das Programm zielt darauf ab, Verbindungen zwischen EU-Städten und Städten in Asien, Lateinamerika und der Karibik sowie Nordamerika zu fördern. Durch das Programm können lokale politische Vertreter_innen und Akteur_innen neue Perspektiven in Fragen der nachhaltigen Entwicklung erlangen und unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. Vertreter_innen aus jeder Stadt nehmen an Studienreisen, Mitarbeiteraustausch, Schulungen und Seminaren teil und entwickeln gemeinsam einen lokalen Aktionsplan, um die nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung voranzutreiben. Maßnahmen sind:

COMMITMENT – Die Kooperation dauert mindestens 18 Monate, soll aber auf eine Zusammenarbeit über die Projektlaufzeit hinaus zielen.

LERNEN – Neue Wegen werden aufgezeigt und Unterstützung bei der Identifizierung innovativer Geschäftsmodelle zur Finanzierung von lokalen Maßnahmen geboten.

AUSTAUSCH – Die Städte öffnen sich für den Dialog mit neuen globalen Kollegen und relevanten Interessengruppen (öffentlich und privat).

UMSETZUNG – Gemeinsam wird eine Vision zur nachhaltigen Stadtentwicklung erarbeitet, indem ein lokaler Aktionsplan für eine nachhaltige Entwicklung erstellt wird.

Ziel des ersten Besuchs in Ibagué, Kolumbien war es, Themenfelder zur gemeinsamen Kooperation zwischen den beiden Städten und Regionen ausfindig zu machen. Der Schwerpunkt lag dabei auf einer integrierten Betrachtung von Stadt und Umland, Gemeinde- und Stakeholderkooperationen. Konkret wurden vor Ort u. a. Aktivitäten im Bereich des Wassermanagements, der Universität Ibagué, des Tourismus und des Artenschutzes besichtigt. Gemeinsam mit Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung, Bildung und der Bevölkerung erfolgte ein spannender Austausch und erste Grundlagen einer möglichen Zusammenarbeit konnten festgelegt werden.

Im Jahr darauf erfolgte der Gegenbesuch einer Delegation aus Kolumbien. Ziel des zweiten Treffens war die Vertiefung der Kooperationsthemen zwischen der Stadt Ibagué und der Gemeinde Piedras mit dem Steirischen Zentralraum. Dabei wurde das wassermanagement der Holding Graz besucht, der Co-working space „Aula x-space“ besichtigt und ein Treffen mit der „Gründungsgarage“ organisiert. Ein weiterer Schwerpunkt war der Wissensaustausch mit dem Green Tech Cluster, ein Besuch der Smart City sowie ein Ausflug in das Naherholungsgebiet am Schöckl.

Es ergaben sich eine Vielzahl an interessanten Gesprächen, Kontakte wurden geknüpft und unterschiedliche Herangehensweisen zu Themenstellungen diskutiert. Der jeweilige Besuch war für alle Delegationen und besuchten Institutionen eine spannende Erfahrung. Wir durften eine herzliche Gastfreundschaft erleben, bedanken uns und freuen uns über die dadurch entstandenen neuen Projekte und vermittelten Kooperationen.

Unterstützt aus Mitteln des Steiermärkischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes.