Wande[r](l)bares Sofa

In diesem Projekt wird das Thema „Jugendkultur“, ausgehend von der Offenen Jugendarbeit der  SOFA Soziale Dienste GmbH, in Kooperation des Regionalen Jugendmanagements,  SOFA Schulsozialarbeit und Jugendzentren in Graz – Umgebung aufgegriffen und versucht zu intensivieren.
Das Projekt widmet sich der Jugendkulturarbeit in Graz Umgebung und möchte diese auch vorantreiben. Hierbei werden junge Menschen im Alter zwischen 8 und 29 Jahren in den Mittelpunkt gerückt und dabei unterstützt einen Raum zur Entfaltung ihrer Stärken zu bekommen. In der Projektlaufzeit entsteht eine Skulptur, die von den TeilnehmerInnen in den unterschiedlichen Projektphasen gestaltet und umspielt werden kann. Hierzu wird die Konstruktion an den ausgewählten Orten (Seiersberg, Kalsdorf, Deutschfeistritz, Gratkorn und Lieboch) platziert und mithilfe unterschiedlicher Kunst- und Kreativtechniken den Workshopthemen Ausdruck verliehen.

Die Ergebnisse sollen der Öffentlichkeit eine positive Wahrnehmung von Jugendlichen und ihren Stärken vermitteln. Die Skulptur soll diese Bewegung und Wandelbarkeit, in der sich junge Menschen befinden, widerspiegeln. Der Begriff ‚SOFA‘ ist dabei metaphorisch als Sinnbild für unterschiedliche Themen aus ihrer Lebenswelt, wie Wohlbefinden und Gemütlichkeit, Ankommen und Zuhause Sein, Diskussion und Austausch, Ausruhen und Kraft tanken oder Spiel und Spaß zu verstehen. ‚Wandelbar‘ beschreibt die flexible Bauweise, damit die Skulptur vielseitig einsetzbar ist. Jugendliche sollen beispielsweise dazu angeregt werden, sich im Sinne dieser sozialen Skulptur mit ihren persönlichen Zugehörigkeitsgefühlen (Heimat, Wohlfühlen, Zuhause Sein, Region, Flucht, Wandern, Jugend- und Lebensraum) auseinander zu setzen. Auf diese Weise fließen auch aktuelle gesellschaftspolitische Themen, die zu Unsicherheiten führen können, in das Projekt ein.

Am 02.12.2016 war es soweit und die erste Projektphase wurde im Jugendzentrum Seiersberg gestartet. Mit der Architektin Annika Strassmeier wurden die Jugendlichen eingeladen am ersten Bau der Skulptur teilzunehmen und diese schon zu gestalten, damit sozusagen ein Gruß an die weiteren Standorte vermittelt werden kann.