REGIOtim - Täglich intelligent mobil im Steirischen Zentralraum (Phase 1)

Nicht nur in urbanen Räumen, sondern auch in den erweiterten Stadtregionen und angrenzenden peri-urbanen Gemeinden ist ein deutlicher Trend zum multimodalen Mobilitätsverhalten zu beobachten. Es gibt kaum mehr den „typischen Autofahrer“ oder den „reinen ÖV-Nutzer“. Vielmehr möchten die VerkehrsteilnehmerInnen das für den jeweiligen Wegezweck und das aktuelle Ziel am besten geeignete Verkehrsmittel bzw. die am besten geeignete Kombination von Verkehrsmitteln nutzen. Multimodale Knotenpunkte (MMK) machen jene Verknüpfung möglich.

Als regionales Leitprojekt wird von Seiten des Regionalmanagements das Projekt REGIOtim Phase 1 durchgeführt. Mit dem Vorbild des bereits bestehenden Konzeptes namens „tim – täglich intelligent mobil“ in Graz, soll diese Art von Verkehrsdrehscheibe auch in peripheren und ländlichen Gebieten des Steirischen Zentralraums verfügbar sein. Dabei werden unterschiedliche umweltfreundliche Mobilitätsformen miteinander verknüpft und die Erreichbarkeit urbaner und teilregionaler Zentren vor allem für PendlerInnen auch ohne eigenen Pkw ermöglicht.

In Phase 1 dieses Projektes wird aus der regionalen Vielzahl möglicher Standorte im Planungsgebiet eine Kategorisierung und Prioritätenreihung potentieller Umsetzungsstandorte erstellt. Zusammengefasst werden die Ergebnisse in einem "Leitfaden der Multimodalen Mobilität für den Steirischen Zentralraum", der als Grundlage für die Umsetzungsentscheidungen dienen soll.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms IWB/EFRE 2014-2020 (Investitionen in Wachstum und Beschäftigung) mit Mitteln der Europäischen Union und Mitteln des Regionalressorts des Landes Steiermark gefördert. Nähere Informationen zum Förderprogramm siehe auch https://www.efre.gv.at/. 

Das Programm unterstützt interkommunale, beschäftigungswirksame Strategien und Umsetzungen als Kooperationsprojekte zwischen urbanen und ländlichen Kommunen mit Fördermitteln der EU und des Landes.