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Aufwertung ÖV-Haltestellen

ÖV-Haltestellen sind das Aushängeschild des öffentlichen Verkehrs. Sie prägen das Ortsbild, schaffen öffentliche Räume und verbinden unterschiedliche Mobilitätsformen. Das Projekt „Aufwertung ÖV-Haltestellen“ unterstützt Gemeinden im Steirischen Zentralraum bei der Verbesserung und Modernisierung ihrer RegioBus-Haltestellen und trägt so zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs bei. Aufbauend auf einer Konzeptphase sind in einer späteren Phase auch Pilotmaßnahmen an ausgewählten Haltestellen im Steirischen Zentralraum vorgesehen.

ANSPRECHPERSON

Florian Supe, MA MA
supe@zentralraum-stmk.at
+43 664 28 47 54 5

Projektträger
Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH
Projektlaufzeit
2025 - laufend
Finanzierung
StLREG

Ziel des Projekts ist es, die Qualität der Haltestellen an das verbesserte RegioBus-Angebot anzupassen und dadurch Sichtbarkeit, Attraktivität und Nutzung des öffentlichen Verkehrs zu erhöhen. In enger Abstimmung mit dem Land Steiermark und weiteren Partner:innen entstehen Entscheidungsgrundlagen, die Gemeinden bei der Modernisierung ihrer Haltestellen unterstützen.

Ausstattung an Haltestellenpotenzial anpassen 

Die ÖV-Haltestellen in der Region unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Ausstattung, ihrer Nutzung sowie ihres Potenzials, von wie vielen Menschen sie genutzt werden könnten. Die bestehende Ausstattung spiegelt jedoch nicht immer die tatsächliche Bedeutung einer Haltestelle wider. Gleichzeitig fehlen bislang klare Grundlagen, um gezielt dort zu investieren, wo der größte Nutzen erzielt werden kann.

Im Projekt „Aufwertung ÖV-Haltestellen“ werden Haltestellen auf Basis ihrer Nutzung, ihrer Infrastrukur und ihres Potenzials in Kategorien eingeteilt. Für diese Kategorien werden passende Ausstattungsstandards entwickelt.

Zusätzlich wird ein Katalog mit möglichen Ausstattungselementen erstellt, der Gemeinden als Orientierung dient und Recherchearbeit reduziert. Dieser ergänzt den Planungsleitfaden RegioBus-Haltestellen des Landes Steiermark und unterstützt Gemeinden bei technischen und organisatorischen Fragen zur Haltestellenaufwertung.

Mehrwert für die Region

Durch die hohe Bevölkerungsdichte des Steirischen Zentralraums spielt der öffentliche Verkehr bereits heute eine größere Rolle als in anderen Regionen der Steiermark. Das Projekt trägt dazu bei, mittelfristig einheitliche Qualitätsstandards für Haltestellen zu schaffen und so Investitionen in den öffentlichen Verkehr besser abzusichern und ihre Wirkung zu verstärken. Den Gemeinden soll dadurch eine gemeinsame Planungsgrundlage für Modernisierungsvorhaben ihrer Haltestellen zur Verfügung stehen.

Projektergebnisse

Unter anderem werden folgende Materialien für die Gemeinden der Region erarbeitet:

  • Kategorisierung von Haltestellen inkl. Zielbild für die Vollausstattung pro Kategorie
  • Checkliste zur Bestandsaufnahme der aktuellen Haltestellenausstattung
  • Katalog möglicher Ausstattungselemente
  • Leitfaden zur Vorgehensweise bei der Aufwertung
  • Priorisierungssystem für Haltestellen
1
Phase 1: Vorbereitung
2
Phase 2: Konzeption
3
Phase 3: Umsetzung
Phase 1: Vorbereitung

Recherche von Best practice Beispielen und der Schwierigkeiten von Gemeinden bei der Haltestellenaufwertung und Präzisierung des Projektumfangs

Phase 2: Konzeption

Erarbeitung der Entscheidungsgrundlagen im Austausch mit Stakeholdern wie dem Land Steiermark und einzelnen Gemeinden

Umsetzung in Pilotgemeinden

Verbreitung der erarbeiteten Materialien sowie darauf aufbauend pilothafte Umsetzung von Haltestellenaufwertungen

Projektpartner:innen

Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Land Steiermark sowie mit der Hauser Verkehrsplanung KG umgesetzt.

 

Unterstützt aus Mitteln des Steiermärkischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes.