Projektabschluss zum Masterplan Breitband: Gemeinsam für eine zukunftsfähige Internetversorgung in der Region Steirischer Zentralraum

Eine schnelle und zuverlässige Internetversorgung wird zunehmend zu einer wichtigen infrastrukturellen Voraussetzung für viele Haushalte und Betriebe. Als Ergebnis eines gemeinde- und regionsübergreifenden Projektes hat das Regionalmanagement des Steirischen Zentralraums in Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark nun mit März 2020 die Planung für einen koordinierten Breitbandausbau in der Region finalisiert.

 

 

Der regionale Masterplan für Breitbandausbau wurde mit März 2020 fertiggestellt. V. l.: Christian Kornfeld, Stefan Vollnhofer (Kornfeld ZT), Thomas Wimmer, Olav Ruhle (sbr-net Consulting), Anna Lampl (Regionalmanagement Steirischer Zentralraum), Gerd Gratzer (Land Stmk. Abt. 12), Herbert Jöbstl (Sbidi)

 

Eine flächendeckende Glasfaserversorgung ist ein wesentlicher Standortfaktor, der die lokale Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen maßgeblich beeinflusst. Besonders außerhalb der Ballungsräume dünnt die Versorgung mit ultraschnellem Internet aus und es bestehen Engpässe bei der Bewältigung der sogenannten "letzten Meile". Diese soll auf wirtschaftliche und sinnvolle Art und Weise ausgebaut werden. Mit dem Breitband-Masterplan für die Region Steirischer Zentralraum konnte somit ein Meilenstein erreicht und eine Basis für eine vernetzte zukunftsfähige Infrastruktur erarbeitet werden.

In einem dreijährigen Projekt hat das Regionalmanagement des Steirischen Zentralraums in Kooperation mit dem Land Steiermark und der Steirischen Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft m.b.H. (sbidi) einen Masterplan erarbeitet, der künftig den Weg hin zu einer verbesserten Glasfaserversorgung in den Gemeinden von Graz-Umgebung und Voitsberg sowie in den Randbereichen der Stadt Graz ebnen soll.

Herzstück ist eine digitale, technische Grobplanung für ein zukünftiges FTTH-Netz ("Fibre-to-the-Home") über die gesamte Region. Diese ermöglicht nun eine schnellere Projektierung und Beantragung von Fördermitteln, da sowohl eine Basis-, Material- als auch Kostenplanung hinterlegt ist. Besonders relevant: Da die Kosten vor allem im Tiefbau anfallen, können durch Mitverlegungen langfristig Einsparungen ermöglicht werden. Der Plan zeigt auch hier, welche Verbunde hier bestmöglich eingesetzt werden können.

Die Besonderheit des Projektes liegt in einem koordinierten Vorgang über Gemeinde- und Regionsgrenzen hinweg. Mit einheitlichen Planungsregeln für die gesamte Steiermark wird ein möglichst effizienter und abgestimmter Ausbau ermöglicht.

Für die sbidi, das Land Steiermark und die Gemeinden stellen die Ergebnisse einen zentralen Beitrag für einen koordinierten Ausbau in der Region dar. Dieser bleibt im Steirischen Zentralraum auch nach Projektabschluss weiterhin ein wichtiges Anliegen für die Region. Dessen Bedeutung findet sich auch in der Regionalen Entwicklungsstrategie 2020+ wieder.

Das Projekt wurde im Rahmen des Programms IWB/EFRE 2014-2020 (Investitionen in Wachstum und Beschäftigung) mit Mitteln der Europäischen Union und Mitteln des Regionalressorts des Landes Steiermark gefördert.

 

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