Ein Spatenstich im Zeichen der sanften Mobilität

Am 8. Juni erfolgte der Spatenstich für die Errichtung des Geh- und Radwegenetzes durch das VORUM Voitsberg durch Bürgermeiser Mag. (FH) Bernd Osprian. Bis zum Ende des Jahres soll ein Radboulevard entstehen, der sich mit einer Breite von fünf Metern künftig über insgesamt drei Kilometer vom Ortsgebiet Bärnbach bis nach Voitsberg erstreckt.

Die umgesetzten Maßnahmen sind Teil eines großangelegten Projektes, in dessen Rahmen auf der gesamten Fläche von rund 245.000 Quadratmetern des ehemaligen ÖDK-Dampfkraftwerkes ein innovatives Industrie- und Gewerbegebiet entsteht. Das VORUM bildet dabei das Herzstück und soll zu einem städtebaulich modernen Treffpunkt werden, an dem die Themen Mobilität, Grünraum, öffentlicher Raum sowie Technologie gebündelt werden.

Die optimale Erreichbarkeit des VORUMs sowie der Stadtgemeinde Bärnbach zu Fuß oder mit dem Rad ist ein wichtiger Bestandteil des neuen Radverkehrskonzeptes der fünf Gemeinden der Kernraumallianz mit dem Ziel, sichere, attraktive, zusammenhängende und qualitativ hochwertige Radverkehrsinfrastrukturen im Kernraum Voitsberg zu schaffen.

Darüber hinaus sollen verschiedene Verkehrsmodi im neuen Wirtschaftsstadtteil optimal für die alltäglichen Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung gebündelt werden: So entsteht künftig mitten im VORUM ein eigener multimodaler Verkehrsknotenpunkt - tim Voitsberg - an dem öffentlicher Verkehr mit E-Carsharing und Fahrradverleih kombiniert wird. Zusätzlich soll der Standort mit E-Ladestationen, einer Fahrradservicestation und Spinden ausgestattet werden. Der Knoten wird im Rahmen des Projektes REGIOtim mit unserer Unterstützung umgesetzt.

Das Projekt Gewerbe- und Technologiepark 4.0 - Innovative Standortentwicklung der ÖDK-Gründe sowie das Projekt REGIOtim werden im Rahmen des Programms IWB/EFRE 2014-2020 (Investitionen in Wachstum und Beschäftigung) mit Mitteln der Europäischen Union sowie durch Mittel des Regionalressorts des Landes Steiermark im Sinne des Steiermärkischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes (StLREG) 2018 gefördert.